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Die Fujifilm X-E-Serie – Meine Erlebnisse mit der X-E1 und X-E2

Polarnacht, Kungsleden, Schweden, Foto: Martin Hülle

Nachdem ich gute fünf Jahre mit der Fujifilm X-Pro2 fotografiert hatte, bin ich Anfang März auf die neue X-E4 umgestiegen. Ihr Minimalismus und das klare Design sprachen mich auf Anhieb sehr an, also griff ich kurzerhand zu und bestellte mir ein Exemplar im Set mit Handgriff und Daumenauflage.

Mittlerweile habe ich die Kleine schon das eine oder andere Mal ausgeführt und komme immer besser mit ihr zurecht. Dabei habe ich nie ihre direkte Vorgängerin, die X-E3, benutzt, allerdings vor nun schon längerer Zeit durchaus die X-E2 und X-E1. Grund genug, mich an einige Erlebnisse und Bilder von damals zu erinnern …

Das erste Modell der X-E-Reihe bekam ich gegen Ende 2012, nachdem ich bereits eine Weile mit der X-Pro1 auf Fototour gegangen war. Die E war für mich zu Beginn aber nur ein Backup zur Pro. Das änderte sich erst, als im Sommer 2013 ein Aufenthalt auf den Färöer-Inseln anstand und ich diesen zum Anlass nahm, diese Reise allein mit der X-E1 zu dokumentieren. Sie war kompakt und handlich und für das Vorhaben völlig ausreichend.

Im Sommer darauf machten wir einen Roadtrip um Island. Dort fotografierte ich zu jener Zeit zwar in erster Line mit der vielseitigeren X-T1, aber ich hatte zusätzlich noch eine X-E2 im Gepäck. Ab und an setzte ich sie mit dem kleinen 27er-Pancake für Schnappschüsse ein. Ein schöner Ausgleich zwischen all den sonstigen Landschaftsfotos.

Ihre wahre Feuertaufe erlebte die X-E2 jedoch nicht auf der Vulkaninsel, sondern schon im Jahr zuvor, in dem ich im Dezember 2013 gemeinsam mit Jerome Blösser in der Polarnacht eine Skitour über den Kungsleden unternahm. Im hohen Norden Schwedens musste sich die Kamera bei stürmischen Winden und Temperaturen bis minus 15 Grad beweisen. Sie überstand die Tortur mit Bravour – auch die X-E-Serie scheint tauglich fürs Extreme.

Doch noch einmal zurück auf die Schafsinseln. Mit der X-E1 machte ich Langzeitbelichtungen, fotografierte Papageitaucher und was mir sonst so vor die Linse kam. Alles mit Brennweiten zwischen 14- und 200-Millimetern.

Ich kann durchaus sagen, dass ich mit den ersten beiden X-E-Modellen viel erlebt habe.

All diese Reisen und Bilder sind übrigens Teil meines Projekts und Fotobuchs Mein Norden. Das ist zwar schon eine ganze Weile abgeschlossen, wie auch meine Erfahrungen mit den älteren X-E-Modellen entsprechend zurückliegen, doch die damaligen Eindrücke stimmen mich weiterhin zuversichtlich, von jetzt an auch mit der Fujifilm X-E4 spannende, interessante und faszinierende Impressionen einfangen zu können. Entsprechend meinem Folgeprojekt Another Time, Another Place, welches ich nach meinem Norden fast ausschließlich mit einer X-Pro2 fotografiert habe, mag es so sein, dass ich ein zukünftiges Vorhaben nur mit der kleinen X-E4 ablichten werde …

Welche Erlebnisse verbinden Dich mit den Kameras der Fujifilm X-E-Reihe? Berichte davon gerne in den Kommentaren!

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4 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Andreas sagt:

    Hallo Martin,

    schön, dass die Oldies hier in Deinem Blog auch noch einmal zu Ehren kommen. Auch bei mir ist weiterhin die X-E1 in Betrieb und immer wieder mal geht’s zusammen mit dem alten 27er auf Tour. Irgendwie hat sie noch einen besonderen Charme.

    Freue mich auf weitere Erfahrungsberichte mit der neuen X-E4.

    1. Hallo Andreas,

      ich besitze die beiden Oldies aber nicht mehr, allerdings jedoch noch die X-Pro1 … Zur X-E4 und zum neuen 27er sollte bald nochmal was kommen …

  2. Andreas sagt:

    Sehr praktisch in diesem Fall und auch ein kleiner Nebeneffekt für die Umwelt, Du kannst alle Akkus weiterverwenden. Ist auf Deinen Touren ja auch ein wichtiger Aspekt – Energie.

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