Fotografie

11. Januar

Birken, Foto: Martin Hülle

Vor genau zwei Jahren unternahm ich mit einer Wald. Wasser. Wurzel.-Workshop-Gruppe in Wuppertal-Beyenburg einen winterlichen Ausflug in die karge Natur. An jenem Samstag zog es uns zunächst ins Naturschutzgebiet Bilstein-Daipenbecke und im weiteren Verlauf des Tages auch noch in die Naturschutzgebiete Bram- und Fastenbecke.

Es war kühl, aber schneelos. Kein Weiß verhüllte die trostlosen Szenerien. Aber das störte uns nicht. Im Gegenteil – wir sahen es als Ansporn und machten uns mit offenen Augen auf den Weg, die nackt daliegende Tristesse zu durchstreifen und suchten im Unscheinbaren nach außergewöhnlichen Motiven.

Dabei griff auch ich immer wieder zur Kamera und erfreute mich an Linien und Strukturen. Ob Birken, Spiegelungen in Pfützen oder das Chaos im Farn. Es zeigte sich mal wieder, dass zu jeder Jahreszeit, egal bei welchem Wetter und unabhängig “guten” Fotolichts Bilder zu finden sind, die Geschichten erzählen.

In der Nachbearbeitung entschied ich mich dazu, die Fotos monochrom zu halten und ihnen jede ohnehin spärliche Farbigkeit zu nehmen. In schwarz und weiß kam das Grau in Grau am besten zur Geltung …

Kommt beim nächsten Mal doch mit!

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