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Alles neu

Lofoten, Norwegen, Foto: Martin Hülle

Auch wenn uns das Jahr 2021 immer noch in weiten Teilen in Corona-Starre verharren lässt, nimmt es bei mir weiterhin mit voller Wucht an Fahrt auf. Diverse Neuheiten, Veränderungen und Weiterentwicklungen stehen an, sind bereits in Gange oder gar schon passiert.

Zeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen …

Another Time, Another Place

Das Wichtigste in diesem Jahr wird sicherlich die Geburt meines zweiten Fotobuchs Another Time, Another Place sein, das im Mai erscheinen soll. Aktuell arbeite ich laufend und mit Hochdruck an der Fertigstellung dieses Werks über die Unwägbarkeiten des Lebens und das Glück, immer wieder aufbrechen zu können.

Ihr dürft weiterhin gespannt sein auf die kargen Berge und das weite Meer, die baumlosen Hochflächen und die waldreichen Täler, die rauschenden Flüsse und die stillen Seen. Auf die Impressionen und Gedanken zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit. Die intimen Momente voller Liebe und Melancholie.

Greift zu.

Website und Blog

Doch bevor alles so richtig Fahrt aufnahm, wurde ich zum Ende des letzten Jahres erst einmal komplett ausgebremst. Nach fast acht Jahren intensiver Nutzung machte mein Apple iMac schlapp. Doch anstelle erneut zu einem derartigen All-in-One-Gerät zu greifen, entschied ich mich stattdessen für einen Mac mini aus dem Silicon Valley und dazu einen Monitor aus der ColorEdge-Serie von Eizo. Meiner digitalen Dunkelkammer habe ich so einen ordentlichen Schub verliehen.

Als ich die neuen Geräte hatte und auf den schnieken Bildschirm schaute, musste ich allerdings feststellen, dass meine Website und dieser Blog etwas veraltet daherkamen. Also machte ich mich schnurstracks daran, deren Design und alles drum und dran zu erneuern, wollte ich das doch noch vor meiner anstehenden Buchveröffentlichung erledigt haben.

Allerdings war viel zu tun. Eine Theme-Änderung, damit alles frischer, moderner und größer wirkt. Gleichzeitig auch endlich der Umstieg auf eine SSL-Verschlüsselung und hier im Blog zudem der Umstieg einer unschönen und nicht zeitgemäßen WordPress-Permalinkstruktur auf sprechendere URLs. Das hat zwar alles Zeit gekostet, diese war aber lohnend investiert. Zum Abschluss aller Anpassungen ist mittlerweile auch mein Portfolio frisch gefüllt.

Schaut rein.

Fujifilm X-E4 und X-S10

Darüber, dass ich kurzerhand bei Fujifilm zugeschlagen und meine beiden X-Pro2-Kameras durch eine X-E4 (wer weiß, vielleicht kommt mal noch eine zweite hinzu) ersetzt und eine X-S10 ergänzt habe, berichtete ich ja bereits. Wie ich schrieb, möchte ich, nachdem ich mich bislang rein auf die Fotografie konzentriert habe, von nun an auch erste Filmschritte wagen.

Und für die Videografie ist die X-S10 aus meiner Sicht ein ideales Einstiegsmodell. Ich bin auf jeden Fall äußerst gespannt darauf, mit ihr ein neues Kapitel aufzuschlagen und mich als Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Darsteller und Tontechniker zu versuchen. Ganz zu schweigen von Filmschnitt, Color Grading und Vertonung, was da ja auch noch mit dranhängt. Einen eigenen YouTube-Kanal habe ich immerhin schon mal eröffnet, um den Druck hochzuhalten, auch bald ein erstes Filmchen zu erstellen.

Einstellungsskizzen für eine Filmidee erstelle ich sogar bereits. Sehr inspirierend und informativ finde ich hier übrigens Filmpuls – ein Magazin für Film, Video, Videoproduktion und Storytelling.

Zusätzlich zur X-S10 habe ich mir in der Zwischenzeit übrigens noch ein externes Mikrofon von Røde und einen Vario-ND-Filter von K&F zugelegt.

Wartet ab.

Fotoworkshops

Schließlich hoffe ich, dass es in diesem Jahr wieder vermehrt möglich sein wird, Workshops durchzuführen. Immerhin bin ich jetzt auch Dozent der FUJIFILM School und würde Euch in einem Fotokurs aus deren vielfältigem Angebot mitnehmen auf einen Streifzug durch den Landschaftspark Duisburg-Nord.

Unter dem Motto Landschaftsreportage – Oder: Weniger ist mehr! wäre es unser Ziel, gemeinsam zwischen Industriedenkmälern, Gärten und Wasserflächen die vielfältigen Möglichkeiten der “Landschaftsreportage” zu entdecken.

Denn immer wieder stellen sich Fotobegeisterte die Frage, wie groß denn die Fotoausrüstung sein muss. Auf meinen Reisen habe ich mir ja die Not zur Tugend gemacht und fröne der Konzentration auf das Wesentliche. Erfahrungsgemäß werden durch ein breit aufgestelltes und entsprechend schweres Equipment die Resultate nicht automatisch besser. Dahingegen führt die Nutzung von (wenigen) Festbrennweiten zu einer bewussteren und intensiveren Fotografie, bei der es gleichzeitig nicht so viel zu schleppen gilt.

Kommt mit.

Und Ihr so? Was sind Eure Neuheiten, Veränderungen und Weiterentwicklungen in diesem Jahr? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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2 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Robert Marten sagt:

    Hallo Martin,

    Du vollziehst einen bemerkenswerten Aufbruch; ich staune. Deinen Wagemut hast Du auf Deinen teils risikoreichen, abenteuerlichen Reisen bereits bewiesen. Jetzt vollziehst Du gleich an mehreren Stellen einen Umbruch: in Deiner Ausrüstung, Deinen Veröffentlichungen und in Deinen künstlerischen Ausrichtungen, der einen ebensolchen Wagemut erkennen lässt.

    Für diesen Weg zu neuen Ufern wünsche ich Dir von Herzen Erfolg.

    Robert aus Hamburg

    1. Hallo Robert,

      vielen Dank für Deine Worte! Ich selber finde mich ja gar nicht so mutig … Aber jetzt, wo ich mit dem neuen Buch ein weiteres Kapitel abschließe, ist die Zeit gekommen, hier und da neue Türen aufzuschlagen …

      Beste Grüße
      Martin

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