Suche
Suche Menü

Nordische Momente – Norwegen

– Am Strand von Uttakleiv –

Verstreut stehen wir am Strand von Uttakleiv. Die Brandung bricht zwischen den Felsen und das salzige Wasser umspült unsere Füße. Jeder sucht Schutz auf einem größeren Stein und baut dort sein Stativ auf. Das Licht ist fahl – nur ein schwacher Schein der tiefstehenden Sonne fällt auf die imposante Felswand auf der anderen Seite der weitläufigen Bucht. Wir machen einige Langzeitbelichtungen – das Wasser samtig weich, die Wolken in verwischtem Zug.

In den Stunden zuvor liefen wir von der Vikbukta hierher. Jetzt thront über uns der Gipfel des Mannen. Der schmale Wanderweg zu seinen Füßen ist von einer dicken Eisschicht überzogen.

Fast alle Teilnehmer der Fotoreise tragen zum ersten Mal Spikes an ihren Schuhen. Gemeinsam mit meinem Freund und Fotografenkollegen Michael Schaake genieße ich es, die Gruppe in Gefilde zu führen, die nicht alltäglich sind und andere Blickwinkel als üblich bieten. Auf der Suche nach Lichtstimmungen zieht es uns bei der Lofoten Masterclass daher immer wieder an Stellen, wo wir mutterseelenallein die Natur einfangen können.

Richtig zauberhaft wird es am letzten Abend. Als sich zaghaft ein Nordlicht zeigt, fahren wir noch einmal in der Dunkelheit zu einem nahe gelegenen Strand. Einmal angekommen am Wasser, explodiert plötzlich der Himmel und der grüne Schleier wabert entlang der Bergkämme, zieht in wilden Spiralen hinaus übers Meer und vollführt dort ein Tänzchen mit dem Mond. Mit offenen Mündern genießen wir das großartige Schauspiel und vergessen für Momente gar die Fotografie.

– Haukland –
– Himmeltindan –
– Das kleine Bootshaus am Selfjorden –
– Am Strand von Unstad –

> Norwegen 2018 – Weitere Bilder

Wandern in Norwegen – 10 Fragen und Antworten

– Am Bitihorn –

Anfang Juli hatten wir uns in den Norden aufgemacht. Neue Wege in Norwegen waren unser Ziel. Auf vier Regionen wollten wir uns konzentrieren und diese intensiv erleben. Bei Wanderungen in die Wildnis mit Rucksack, Zelt und allem drum und dran. Aber hat alles so geklappt, wie wir uns das zu Hause ausgemalt hatten?

10 Fragen sollen Auskunft geben – selbst gestellt und selbst beantwortet …

„Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen, ob unsere Pläne aufgehen und wir in diesem Jahr als Familie so viel Wandern werden wie noch nie zuvor. Es ist ein neues Abenteuer für uns. Wildes Zelten. Tagein tagaus marschieren. Unzählige Pausen. Bäche queren. Auf Felsen klettern. Rührei zum Frühstück braten und Trek’n Eat aus Beuteln futtern. Über schmale Pfade laufen und auch mal querfeldein. Eintauchen in die wilde weite freie Welt. Abseits von Straßen und Campingplätzen. Der Natur noch näher sein als während unserer Familienreisen in den letzten Jahren. Unsere neuen Wege in Norwegen.“

1. Die Femundsmarka sollte Euer erstes Ziel sein. Wie ist die Generalprobe gelaufen?

Tja, da mussten wir direkt Lehrgeld zahlen. Dabei ging es erstmal gut los. Bei bestem Wetter mit der Fähre Fæmund II von Elgå nach Røa. Doch schon am ersten Wandertag plagten uns die Mücken. Selma hatte es besonders schlimm erwischt und sie kratzte sich die Stiche wund. Und wir hatten das Gel gegen Juckreiz im Auto gelassen … Da waren wir froh, als wir aus dem Wald in höhere Lagen kamen, wo ein steter Wind blies, der die Mücken vertrieb.

Über die steinigen Wege war es zudem anstrengend zu laufen und wir mussten den optimistischen Gedanken, ca. sechs Kilomteter pro Tag zu schaffen, schnell begraben. Mehr als drei, vier Kilometer waren nicht drin. Als wir dann oberhalb der Baumgrenze auch noch zwei Tage bei Regen und stürmischen Wind im Zelt festsaßen, war klar, dass wir unser Ziel, Svukuriset, nicht erreichen würden. Daher mussten wir unseren Plan umstellen und haben nach Haugen Gård abgekürzt.

2. Puh, zwei Tage ununterbrochen in einem kleinen Zelt. Was habt Ihr in der Zeit gemacht?

Viel gespielt. Wir hatten „Mensch ärgere Dich nicht“, „Farm Yatzy“ und „Elfer raus!“ dabei. Dazu immer ein paar kleine „Pixi-Bücher“. In einer Regenpause bin ich mit Selma mal schnell um den kleinen See gelaufen, an dem wir das Zelt aufgeschlagen hatten. Später habe ich noch ein Rentiergeweih gefunden, das wir dann wie ein Mobilee im Zelt aufgehangen haben.

– Mit Socken an den Händen –

3. Als nächstes lockte Euch das Dovrefjell. Habt Ihr die Snøhetta denn bestiegen und auch Moschusochsen gesehen?

Die Moschusochsen haben wir aus dem Bus gesehen, mit dem wir von Hjerkinn zur Hütte Snøheim gefahren sind. Selma meinte, die würde sie bereits aus dem Fernsehen kennen, von Jakari, und war nicht soo interessiert. Naja, das sind zwar Büffel in der Sendung, aber was soll man da schon sagen?

Auf die Snøhetta kraxelte Selma dafür mit vollem Elan hinauf. Im felsigen Gelände suchte sie sich immer den schwersten Weg und wir kamen kaum hinterher. Bis ihr dann auf halber Strecke die Puste ausging. Nina und Selma sind dann wieder abgestiegen und ich bin noch fix den Rest zum Gipfel allein hochgeflitzt.

4. Im Frühjahr war noch sehr viel Schnee in den norwegischen Bergen gefallen. Wie kamt Ihr mit den Bedingungen zurecht?

Oh ja, so viel Schnee habe ich im Sommer in Skandianvien noch nie erlebt. Beim Aufstieg zum Istjørni mussten wir durch einige Schneefelder stapfen und der See selbst war auch noch größtenteils zugefroren. Aber wir fanden dort zwischen viel Geröll einen Platz für unser Basislager zu Füßen der Snøhetta. Das karge Ambiente hatte auch seinen Reiz, nur war hier von Sommer nicht viel zu spüren. Da das Wetter im Dovrefjell sehr mäßig war, sich tiefhängende Wolken und Regenschauern die Klinke in die Hand gaben, sind wir nicht allzu lang geblieben.

– Unter Wolken –

5. In Jotunheimen mit seinen zahlreichen 2000-Meter-Gipfeln sah es dann bestimmt nicht viel besser aus, oder?

Da war tatsächlich noch mehr Winter als Sommer. Aber zuerst haben wir eine Tagestour auf das Bitihorn unternommen. Und dort ist Selma fast alles allein hinaufgestiegen – nur ein kurzes Stück musste ich sie tragen. Die Aussicht über die Valdresflya auf der einen und die majestätischen Berggiganten auf der anderen Seite interessierte sie dann natürlich wenig. Dafür war der Abstieg umso toller: Auf dem Hosenboden ist sie die Schneefelder hinabgerutscht und jauchzte dabei „Das ist klasse!“.

– Rutschpartie –

6. Übere mehrere Tage seid Ihr in Jotunheimen also nicht unterwegs gewesen?

Doch, allerdings nicht auf der Ostseite, sondern im Westen. Von der Sognefjellshytta sind wir zum Fuß des Fannaråken gelaufen. Mehr über Schneefelder als Wanderpfade. Auf dem einzig flachen Fleck dort haben wir für ein paar Nächte das Zelt aufgestellt und die Gegend erkundet. Zum Fannaråkbreen sind wir hochgelaufen und haben beobachtet, wie sich eine Gruppe über den Gletscher zur Hütte am Gipfel des Berges aufmachte. Das war für uns natürlich nicht drin und ich bin mit Selma stattdessen auf die vielen großen Felsblöcke geklettert, die alle rund um unser Zelt lagen. Das hat uns beiden viel Spaß gemacht.

7. Habt Ihr eigentlich immer gezeltet oder auch mal in einer Hütte übernachtet?

Bei den Wanderungen haben wir immer das Zelt benutzt – egal wie das Wetter war. Oft war es allerdings gar nicht einfach, geeignete Plätze zu finden. Viele gute Stellen waren wohl vom Schnee bedeckt und wir mussten häufig lange nach brauchbaren Flecken suchen.

Und auch nur, weil die mickrige Zeltwiese auf dem Campingplatz bei Florø ziemlich unter Wasser stand und uns zu matschig war, haben wir dort einmal eine winzige Hütte für eine Nacht gemietet.

– T –

8. Die Gletschergebiete Fjordnorwegens sollten nach den waldigen Regionen und dem kahlen Fjell das Ende Eurer Reise markieren. Seid Ihr dort bis zum Gletscherrand des Ålfotbreen aufgestiegen?

Nein, den Ålfotbreen haben wir recht spontan gegen die Region Stølsheimen eingetauscht. Und das war ein Glücksgriff. Zwar ist das Gelände dort sehr anspruchsvoll mit vielem Auf und Ab, pfadlosen Abschnitten, rauem Gelände mit Bachquerungen und Felspassagen, aber dafür trafen wir keine andere Menschenseele und konnten so richtig eintauchen in die wilde weite freie Welt, wie wir uns das daheim ausgemalt hatten. Es war die beste Tour der ganzen Reise.

9. Ist denn Selma alles ohne zu Murren mitgelaufen?

Naja, immer natürlich nicht. Als die zerstochenen Beine so juckten, es kalt und nass war, oder nach einigen Stunden Lauferei die Müdigkeit kam, dann mussten wir natürlich unser Motivationsgeschick auspacken oder versuchen, mit Kinderriegeln die Laune hochzuhalten. Aber das ist ja normal. Von Schneefeldern konnte Selma hingegen nicht genug bekommen – da wäre sie am liebsten über jedes drübergelaufen. Und auch ihren kleinen Rucksack mit Kuscheltier und Trinkflasche hat sie meistens selbst getragen (Nina und ich hatten für uns Drei schließlich genug zu schleppen …).

– Am Bukkedalsvatnet –

10. Welche Tipps habt Ihr für andere Eltern und deren Wanderambitionen mit kleinen Kindern?

Habt den Mut, aufzubrechen. Seid flexibel in der Zeiteinteilung und Routenwahl. Nehmt gute Ausrüstung für alle möglichen Situationen und Wetterbedingungen mit. Und denkt dran: Vieles, was Ihr vielleicht als schlimm oder unangenehm betrachtet, empfindet ein Kind ganz anders. Selma machte sich nie einen Kopf über einen erneuten Regentag oder mal wieder recht niedrige Temperaturen …

Es gibt kaum etwas Schöneres, als gemeinsam die Wildnis zu entdecken!

> Bildergalerie Norwegen Wanderungen 2015

Neue Wege in Norwegen

– Freude im Gesicht –

Tadaa! Morgen geht es mal wieder los. Zuerst nach Kiel, wo uns Freunde noch eine Nacht beherbergen werden, bevor wir am Donnerstag die Fähre nach Oslo nehmen, um nach einer hoffentlich ruhigen Seefahrt in Norwegen anzulegen. 31 Tage haben wir dann vor Ort Zeit, das Nordland auf unserer diesjährigen großen Familienreise zu erkunden. Doch anders als bei unserer letztjährigen Rundreise um Island, wo wir doch sehr viel Zeit nur im Auto gesessen haben und von Highlight zu Highlight getingelt sind, wollen wir uns in diesem Jahr auf vier Regionen konzentrieren, die wir dafür umso intensiver erleben möchten.

Nach einem Stopp bei Bergans of Norway in Hokksund – einem meiner Ausrüstungspartner – ist die Femundsmarka unser erstes Ziel. Von Elgå aus ist die alte Fähre Fæmund II ein schöner Einstieg, um nach Røa zu schippern und von dort in ein paar Tagen zurückzuwandern bis zur Hütte Svukuriset. Das wird die Generalprobe dafür sein, wie wir uns erstmalig auf einer längeren Wanderung schlagen werden. Bisher haben wir immer nur Tagestouren unternommen und sind noch nie mit Rucksack, Zelt und allem drum und dran für mehrere Tage am Stück in die Wildnis aufgebrochen. Natürlich sind da keine großen Etappen drin. Selma ist gerade erst Fünf geworden, aber sie läuft schon ordentlich. Wir planen mit einem Schnitt von um die sechs Kilomteter pro Tag. Aber die wird Selma wahrscheinlich quirliger absolvieren als Nina und ich, da wir beide doch allen notwendigen Kram und die ganze Verpflegung für uns Drei und für die Zeit draußen schleppen müssen.

Als nächstes lockt das Dovrefjell, dem wir mit dem Bus von Hjerkinn nach Snøheim zu Leibe rücken wollen. So kann man ohne viel Lauferei fix ins Herz des Nationalparks vordringen, wo wir uns den Istjørni als Ambiente für einen idyllischen Zeltplatz für ein paar Nächte ausgeguckt haben. Der kleine See liegt direkt zu Füßen des Berges Snøhetta, der lange Zeit als der höchste Norwegens galt. Vielleicht schaffen wir es bis hinauf auf den Gipfel. Oder wir streifen auch nur kreuz und quer umher und stoßen mit etwas Glück auf ein paar Moschusochsen, die vor 70 Jahren aus Grönland eingeführt worden sind und sich innerhalb des Parks frei bewegen.

Das Heim der Riesen wird die dritte Anlaufstelle sein, in der wir ebenfalls einige Tage umherstreifen möchten. Jotunheimen mit seinen zahlreichen 2000-Meter-Gipfeln und die sich daran anschließende Valdresflya. Die Unendlichkeit des Himmels über der Gesteinswüste auf der einen und die majestätischen Berggiganten auf der anderen Seite sind ein Gegensatz, den wir uns nicht entgehen lassen wollen. Am Bergsee Bygdin und rund ums Bitihorn finden wir sicherlich schöne Plätze inmitten beider Welten.

Und nach einem Kurzstopp auf der Westseite Jotunheimens – unterhalb des Fannaråken und des schroffen, hochalpinen Hurrungane-Massivs -, reizt uns zum Ende der Reise nah an der Küste ein letztes Ziel. Am Ålfotbreen habe ich eine Wanderung aufgetan, die uns rauf bis nah an den Gletscherrand und in eine nochmals andere Landschaft führen könnte. So wollen wir uns einmal von Ost nach West durch Norwegen hangeln. Von waldigen Regionen nah zur schwedischen Grenze, über das kahle Fjell bis zu Gletschergebieten Fjordnorwegens.

Schließlich werden wir dem Ruf Bergens nach einem ganzen Monat vor Ort nachgeben müssen. Von dort werden wir die Fähre heimwärts nehmen nach Hirtshals in Dänemark. Zuletzt nochmals ein Stopp in Kiel, wo sich der Kreis schließen wird.

Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen, ob unsere Pläne aufgehen und wir in diesem Jahr als Familie so viel Wandern werden wie noch nie zuvor. Es ist ein neues Abenteuer für uns. Wildes Zelten. Tagein tagaus marschieren. Unzählige Pausen. Bäche queren. Auf Felsen klettern. Rührei zum Frühstück braten und Trek’n Eat aus Beuteln futtern. Über schmale Pfade laufen und auch mal querfeldein. Eintauchen in die wilde weite freie Welt. Abseits von Straßen und Campingplätzen. Der Natur noch näher sein als während unserer Familienreisen in den letzten Jahren. Unsere neuen Wege in Norwegen.

Jetzt müssen wir nur noch alles einpacken, was wie immer eine ganze Menge ist. Darunter auch die Fotoausrüstung, die ich versuche kompakt zu halten, um bei den Wandertouren so flexibel wie möglich zu sein. Dabei hoffe ich wie immer auf interessante Motive und Lichtstimmungen, ist diese Reise für mich doch auch ein weiterer Teil meines aktuellen Fotografieprojekts “Mein Norden”. Apropos Fotos: Immer mal wieder werde ich erneut versuchen, schon von unterwegs ein paar Eindrücke via Instagram in alle Ecken der Welt zu schicken.

Aber Schluss jetzt. Auf, auf, denn wir können es kaum noch erwarten!

Rondane Wintertour – Die Bilder

– Rondane Wintertour – Die Bilder –

Unsere Wintertour durch Rondane versprühte einen Hauch von Sommer. Kein Wunder, dass Simon Michalowicz, der im letzten Jahr ganz allein Norge på langs gelaufen war, bei seiner ersten Skitour dann auch voller Elan ans Werk ging. Das Wetter zeigte sich ihm, seiner Freundin Anna und mir bei unserem diesjährigen kleinen Schneeabenteuer von seiner besten Seite. Kein Sturm, kein White-Out, keine bitteren Minusgrade. All das blieb aus. Dafür so oft Sonne pur. Wir hatten uns den ältesten Nationalpark Norwegens ausgeguckt und wollten es ohnehin ganz ruhig angehen lassen. Von Hjerkinn einmal durch die Bergwelt bis nach Venabu. Und nun konnten wir gar an vielen Tagen draußen vor dem Zelt sitzen und in morgendlicher Wärme frühstücken. Herrlich. So vergingen die Stunden, die Tage, die wir gemächlich bestritten. Pausenzeiten dehnten sich und wir entflohen jeglicher Hektik. Kaum einmal saß uns schlechtes Wetter im Nacken und trieb zur Eile. Im Gegenteil: Wenn wir abends in die Schlafsäcke krochen, war uns meist schon klar, dass uns am nächsten Tag die Sonne wieder begrüßen würde.

Von Hjerkinn, dem Startpunkt unserer Tour, zogen wir über die Berge zur Grimsdalshytta und ins Grimsdalen, wo wir unter klarem Sternenhimmel biwakierten. Die schroffen Nordwände des Dreigestirns Høgronden, Midtronden und Digerronden waren uns danach einen Ausflug mit leichtem Gepäck wert. Unter dem Rondslottet, den Anna erklomm, blieben wir nachfolgend längere Zeit, um die Gegend zu erkunden. Und auf dem zugefrorenen Rondvatnet lief uns der Schweiß in Strömen Gesicht und Rücken herunter, bevor wir im Vulufjellet der weißen Weite langsam Adieu sagten und schließlich auf der Troll-Løypa unser Ziel Venabu erreichten.

Ab und an kam mir zwar der Gedanke, in diesen Tagen keinem realen skandinavischen Winter ausgesetzt zu sein – der doch meist Entbehrungen verlangt, Anstrengung fordert und ein Zähneklappern ob der Kälte mit sich bringt -, doch diese Überlegungen wischte ich weg und es war vielleicht gerade deshalb eine so vergnügliche Zeit. Norwegisches Friluftsliv in reinster Form. Für Simon gar eine Traumtour, der mögliche Beginn einer schneereichen „zweiten Karriere“ nach seinem strammen Marsch vom Kap Lindesnes im Süden bis ans Nordkap im vorigen Frühjahr, Sommer und Herbst …

Fotografiert mit der Fujifilm X-T1, dem XF14mmF2.8 R, dem XF23mmF1.4 R und dem XF18-55mmF2.8-4 R LM OIS.

> Bildergalerie Rondane Wintertour 2014

Hardangervidda – Die Bilder

– Skitour über die Hardangervidda – Die Bilder –

Über unsere Begegnung mit Jodler Bjørn inmitten der tief verschneiten Hardangervidda, die Band Polkabjørn & Kleineheine und den Song „I Like to Ski“ hatte ich schon berichtet. Auch den sonstigen Verlauf meiner elften Skitour auf Nordeuropas größter Hochebene skizzierte ich bereits. Hatte vom blauen Himmel erzählt, den Minusgraden, Windstille und traumhaften Bedingungen. Aber auch von Wolken, fahlem Licht und stürmischen Momenten.

„Dabei war es natürlich einmal mehr wunderschön, die Skispitzen durch den Schnee gleiten zu lassen, die funkelnden Kristalle zu bestaunen und mit den Augen über die Weite zu schweifen.“

Fotografiert mit der Fujifilm X-Pro1, dem XF14mmF2.8 R und dem XF18-55mmF2.8-4 R LM OIS.

> Bildergalerie Hardangervidda Wintertour 2013