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Lofoten Masterclass – Neuer Termin

– Nordische Momente – Lofoten Masterclass –

Nach der ersten erfolgreichen Durchführung der Nordische Momente – Lofoten Masterclass im vergangenen Februar, biete ich diese Fotoreise zusammen mit dem Lofoten-Kenner Michael Schaake im kommenden März zum zweiten Mal an. Erneut möchten wir in einer kleinen Gruppe die spektakuläre Landschaft intensiv erleben, fotografieren und darüber hinaus unser Wissen in Praxis und Theorie an alle Mitreisenden weitergeben.

„Die wilde Natur der Lofoten ist atemberaubend und lädt dazu ein, mit der Kamera erkundet zu werden. Allgegenwärtig sind majestätische Berge, tiefe Fjorde und weite, von der Brandung umspülte Strände. Diese Szenerie bildet die Kulisse, in der vereinzelt kleine bunte Dörfer liegen, die bekannt sind für ihre charakteristischen Rorbuer, die traditionellen Fischerhütten. Richtig zauberhaft wird es dann vor allem im Winter, wenn sich das Nordlicht über die Inseln legt oder die Sonne immer wieder das raue Wetter durchbricht und für faszinierende Lichtstimmungen sorgt.“

8-Tage Masterclass in einer kleinen Gruppe von maximal 6 Teilnehmern auf den Lofoten-Inseln im Norden Norwegens

09. bis 16. März 2019 | 4-6 Personen | 2.675 Euro

!!! Zeitig buchen und Frühbucherrabatt sichern !!!

Highlights

  • Entdecke die spektakuläre Landschaft der Lofoten gemeinsam mit Sony Ambassador Michael Schaake und Fujifilm X-Fotograf Martin Hülle
  • Lerne intensiv Techniken und Strategien der Landschafts-, Natur- und Reisefotografie
  • Erlebe und fotografiere die Polarlichter unter dem atemberaubenden Sternenhimmel des Nordens (wetterabhängig)

> Weitere Reisedetails und Buchung

FUJIFILM X-PHOTOGRAPHERS – Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System

Nach meinem Bildband Mein Norden ist es soweit: Dieser Tage erscheint im Franzis Verlag das wunderbare Buch FUJIFILM X-PHOTOGRAPHERS – Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System. Ein Werk, in dem ich gemeinsam mit fünf weiteren Berufsfotografen ganz unterschiedlicher Genres von der Arbeit mit der FUJI erzähle.

„Dieses Buch ist eine Hommage an das FUJIFILM X-System. Mit der X100 hat FUJIFILM im Jahr 2010 einen Meilenstein in der digitalen Fotografie gesetzt. Konsequent wurden die Tugenden der klassischen, analogen Sucherkamera in eine wegweisende digitale Kompaktkamera umgesetzt. Inzwischen ist eine neue Klasse von Systemkameras entstanden, die Enthusiasten und Professionals gleichermaßen begeistern. Aktuell ist die Mittelformatkamera GFX 50S aus dem Jahr 2017 der High-End-Status der Kameratechnik. Dieses Buch ist kein Kamerabuch – es ist ein Werk, in dem sechs Berufsfotografen ganz unterschiedlicher Genres aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit mit der FUJI erzählen. Die Herausgeber Ulrich Dorn und Jörg Schulz haben sich mit den Fotografen Christian Ahrens, Martin Hülle, David Klammer, Thorsten Rother, Bertram Solcher und Peter Steffen über ein Jahr lang in persönlichen Gesprächen, Teamrunden und Telefonaten ausgetauscht und diskutiert. Die Essenz des intensiven Austauschs ist dieses Buch: Es beschreibt das Leben als Fotograf und zeigt anhand unterschiedlichster Motivwelten die Möglichkeiten, welche die FUJI X-Kameras im täglichen Einsatz bieten. Dieses Buch ist eine Inspiration für jeden Fotofreund und ein einzigartiges Must-have für jeden FUJI-Fotografen.“

Ich möchte dieses Buch allen ans Herz legen, die sich für die Fotografie mit dem Fujifilm X System interessieren – oder für den Arbeitsalltag und Werdegang professioneller Fotografen. Ein jeder berichtet über seine Profession, zeigt ausführliche Bildstrecken, gewährt einen Blick über die Schultern und erzählt aus dem praktischen Einsatz der Fujfilm-Technik. Ergänzt wird das breite Spektrum durch zahlreiche Tipps, wie wir unser Equipment modifiziert haben, um unseren Workflow zu perfektionieren und unseren persönlichen Vorlieben nachzukommen. Wir plaudern aus der Sicht eines Reise-, Reportage-, Editorial-, Portrait-, News-, Medizin- und Industriefotografen aus dem Nähkästchen.

FUJIFILM X-PHOTOGRAPHERS ist eine Kombination zwischen Bildband, Essaysammlung und Erfahrungsbericht: ganz allgemein über den Alltag von Profi-Fotografen, ganz konkret über die Arbeit mit dem Fujifilm X System. Die kalten Fakten:

FUJIFILM X-PHOTOGRAPHERS – Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System

Christian Ahrens, Martin Hülle, David Klammer, Thorsten Rother, Peter Steffen, Bertram Solcher

Ausstattung
Format: 30×24 cm Querformat
Umfang: 320 Seiten
Verarbeitung: Hardcover, gebunden, Teil-UV-Lackierung
Papier: 135 g/m², seidenmatt
ISBN: 978-3-645-60553-3
Franzis Verlag

Verkaufspreis
49,95 Euro
(inkl. Porto und Verpackung!)

> Leseprobe zum kostenlosen Download (49 Seiten, 4,8 MB)

Bestellungen
Solltet Ihr euch für das Buch interessieren, würde ich mich darüber freuen, wenn Ihr es direkt von mir bezieht, denn so könnt Ihr mich und meine Arbeit am besten unterstützen :-) Bestellungen bitte ausschliesslich per E-Mail (Adresse nicht vergessen!). Die Versandkosten für Porto und Verpackung sind in Deutschland und Europa inklusive.

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Flohmarkt, Kleinanzeigen, Verkäufe

Ich räume meinen Kleider- und Ausrüstungsschrank auf und biete diverse Outdoorbekleidung (Herren, Damen) und ein Zelt an. Bei Interesse einfach per E-Mail melden (weitere Infos, Bilder, usw. schicke ich dann auch gerne zu).

Alle Preise sind VB. Wenn nicht extra beschrieben, sind alle Teile in einem sehr guten bis guten Zustand.

Bergans of Norway – Bekleidung (Herren, Medium)

Fleece:
Visbretind Jacket, Medium, Farbe: Lime/Green Tea/Bright Sea Blue, NP: 200 EUR, VB: 90 EUR
(Fleece/Softshell-Hybridjacke)

Paras Jacket, Medium, Farbe: Koi Orange/Burnt Orange/Solid Dark Grey, NP: 160 EUR, VB: 70 EUR
(eng anliegender Stretchfleece mit Kapuze)

Hardshellhose:
Storen Pant, Medium, Farbe: Deep Sea/Lime, NP: 400 EUR, VB: 175 EUR
(funktionale Dermizax-Hose)

Hosen:
Utne Pants, Medium, Farbe: Clay/Warm Cobalt, NP: 100 EUR, VB: 40 EUR

Utne Pirate Pants, Medium, Farbe: Spring Green/Athens Blue, NP: 80 EUR, VB: 35 EUR

Utne Shorts, Medium, Farbe: Black/Bright Sea Blue, NP: 75 EUR, VB: 30 EUR

Lifestyle:
Bergans Hoodie, Medium, Farbe: Aluminium/Light Maroon, NP: 80 EUR, VB: 30 EUR

Mützen:
Birkebeiner Hat, 56, Farbe: Peacock Blue/Red, NP: 25 EUR, VB: 10 EUR

Storen Mountain Hat, Medium, Farbe: Black, NP: 70 EUR, VB: 25 EUR
(neu und unbenutzt)

Bergans of Norway – Bekleidung (Damen, Medium)

Fleece:
Ylvingen Lady Jacket, Medium (fällt größer aus), Farbe: Lime/Bright Sea Blue, NP: 85 EUR, VB: 35 EUR
(eine leichte und weiche Fleecejacke mit zwei RV-Taschen)

Lundhags – Bekleidung (Herren, Medium)

Ram Hoodie Wollfleece-Jacke, Farbe: Braun, Größe: Medium

Material: 56 % Acryl, 24 % Wolle, 20 % Polyester

Ausstattung: zwei Einschubtaschen, eine RV-Brusttasche, Kapuze, verstellbarer Saum und Kapuze

VB: 45 EUR

Trotter Jacke, Größe: Large (fällt kleiner aus), Farbe: Grün

Leichte und windabweisende Jacke. Die Jacke trägt sich leicht und trocknet schnell. Das Stretchmaterial bietet gute Bewegungsfreiheit. Das eng gewebte Material ist auch stark windabweisend.

– Material: 85% Polyamid, 15% Elasthan
– eine Brusttsche mit RV
– verstellbarer Bund
– hinten länger geschnitten

VB: 25 EUR

Light Bamboo L/S Shirt, Größe: Medium, Farbe: Grün/Gelb/Weiß

– Leichtes Langarm-Hemd aus einer Mischung aus Baumwolle und Bambus (55/45%)
– Zwei RV-Brusttaschen. Eine Stifttasche
– Bambusfasern sind natürlich antibakteriell, halten die Form und absorbieren Feuchtigkeit

Kaum getragen – absolut neuwertig!

VB: 20 EUR

Helsport – Ringstind Superlight 2 Zelt

Das Zelt ist aus dem Sommer letzten Jahres und ich habe es nur auf einer Tour benutzt – daher ist der Zustand entsprechend gut! Der komplette Lieferumfang ist inbegriffen. Zur Helsport-Produktseite: > Link

Infotext von den Bergfreunden:

„Sehr leicht und ohne Kompromisse beim Komfort: Das Ringstind Superlight 2 von Helsport! Das sehr leichte Zelt bietet Platz für bis zu zwei Personen und eignet sich besonders gut für lange Trekkingtouren. Die leichten aber dennoch robusten Materialien schützen einen dabei perfekt vor Wind und Wetter, sind sie allesamt sehr hochwertig. Das Außenzelt aus Rainguard Superlight ist aus 15D RipStop gefertigt und bietet eine hervorragende Weiterreißfestigkeit, während das Material der Bodenwanne vor aufsteigender Feuchtigkeit und Dreck schützt, es ist auf der einen Seite mit PU und auf der anderen Seite mit Silikon beschichtet. So ergibt sich eine hohe Abriebfestigkeit zusammen mit einer hervorragenden Wassersäule! Der Aufbau geht dank nur einer einzigen Stange kinderleicht von der Hand, das Zelt steht nach nur wenigen Handgriffen sicher da. Besonders gefällig beim Ringstind Superlight ist die lange Innenzeltlänge, da haben selbst große Menschen ausreichend Platz, ohne sich eingeengt zu fühlen. Die Apside bietet ausreichend Platz für Gepäck und Schuhe und selbst dann kann man noch im Fall der Fälle vorsichtig darin kochen. Damit das Zelt auch stets gut belüftet ist, verfügt es über das ausgeklügelte AirFlow II Lüftersystem. So wird Kondens wirksam und zuverlässig minimiert. Alles in allem ist das Ringstind Superlight 2 von Helsport ein sehr leichtes Zelt, das sich bestens für lange Trekkingtouren insbesondere auch Solo eignet!“

Konstruktion: 2-Personenzelt
Einsatzbereich: Trekking
Anzahl Personen: 1 – 2 (sehr geräumig für eine Person!)
Außenzelt: 100% Polyamid
Außenzelt Zusatzinfo: Rainguard Superlight 15D Polyamid 6 Micro Ripstop; 2.000 mm Wassersäule; beidseitig Silikon beschichtet
Innenzelt Zusatzinfo: Airflow Superlight 15D Ripstop Polyamid
Boden: 100% Polyamid
Boden Zusatzinfo: Rainguard Pro; 3.000 mm Wassersäule; Silikon/PU Beschichtung
Gestänge: DAC Featherlite NSL (36 cm Sektionen)
Eingänge: 1
Apsiden: 1
Zeltmaß (innen): 240×130/100/90×100 cm (L x B x H)
Zeltmaß (außen): 280x200x110 cm (L x B x H)
Packmaß: 14×40 cm
Gewicht: 1300 g

NP: ca. 720 Euro, VB: 420 Euro

Mein Norden – Jetzt bestellen

Vor einer Woche war es soweit und mein Bildband Mein Norden wurde geliefert. Diese Liebeserklärung an raue Landschaften, karge Regionen und eine intensive Art des Unterwegsseins!

„Elf Reisen in den Norden. Vier Jahre Aufbruch. Zu allen Jahreszeiten hinein ins Abenteuer. Allein, mit Freunden und der Familie. Wanderungen und Skitouren dokumentiert in Bildern und Texten, die Emotionen transportieren und von Erlebnissen erzählen.“

Über die Hintergründe meines Fotografieprojekts Mein Norden hatte ich hier schon berichtet. Und auf dieser Seite findet Ihr eine Auflistung aller zugehörigen Reisen. An dieser Stelle reichen daher die simplen Fakten zu diesem „Coffee-Table-Book“, wie Ihr sie auch im Shop findet.

Mein Norden – Der Bildband

Ausstattung
Format: 30×22 cm Querformat
Umfang: 176 Seiten
Abbildungen: 82 Farb- und 13 S/W-Fotos
Verarbeitung: Hardcover, Fadenheftung, Offsetdruck
Papier: LuxoArt Samt, 170 g/m², mit mattem Dispersionslack

Auflage
333 Exemplare, limitiert

Editionen
Standard Edition:
Buch #34 bis #333, nummeriert und handsigniert

Special Edition:
Buch #1 bis #33 mit beigelegtem Fine-Art-Print (ein Motiv aus dem Bildband), beides nummeriert und handsigniert
Print gedruckt auf Hahnemühle FineArt Pearl, Blattformat 29,5×21 cm, Bildformat 25,5×17 cm

Verkaufspreise
Standard Edition: 55 Euro
Special Edition: 99 Euro
(jeweils zzgl. Porto und Verpackung)

Die Special Edition ist bereits ausverkauft, aber die Standard Edition ist weiterhin erhältlich und kann hier bestellt werden.

> Zum Shop

Neu angerichtet – Mein Portfolio

– Möhreneintopf –

Es hatte es mal wieder bitter nötig – mein Portfolio. In allen Kategorien habe ich es aktualisiert, entschlackt und neu sortiert. Mindestens einmal im Jahr, besser zweimal, sollte diese Bildzusammenstellung – egal ob im Web, als Buch oder Ausdrucke in einer Mappe – durchgegangen und überarbeitet werden. Wer will schon altes Zeug zeigen, dass nicht der aktuellen Arbeit entspricht? Daher ist es sinnvoll, regelmäßig etwas Mühe in sein Portfolio zu stecken, und so war es für mich kürzlich an der Zeit, erneut zu Werke zu gehen und der Bildauswahl einige Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Zusammenstellung (m)eines Profils und Portfolios

Am Anfang steht immer die Frage, was man zeigen (verkaufen) möchte. Wobei sich das im Grunde recht schnell beantworten lässt: Ein Landschaftsfotograf zeigt eine Auswahl seiner besten Landschaftsfotos, ein Hochzeitsfotograf die Highlights einiger Hochzeiten und wer sich auf Porträts spezialisiert hat, wird hier die ausdrucksstärksten Bilder auswälen. Allerdings wird jemand, der das Fotografieren von Kindern und Familien anbietet, nicht nebenbei auch noch Aktfotos in seinem Portfolio zeigen. Wobei, so was soll’s tatsächlich geben … Heißt: Das was man zeigt, muss zueinander passen. In einem Bereich sollte die spätere Bildzusamenstellung ohnehin stimmig sein. Aber auch wer mehrere Genre der Fotografie bedient, tut gut darin, darauf zu achten, dass sich die Themen im besten Fall ergänzen und nicht konträr sind. So sind z. B. Reportage oder auch Editorial teils krasse Gegenteile von Werbung. Beides zu zeigen, widerspricht sich und hindert einen daran, sich mit einem klaren Profil zu präsentieren.

Nun gut, mein Portfolio ist thematisch etwas aufgefächert. Es besteht aus den Bereichen Outdoor & Expeditionen, Natur & Landschaft sowie Reise & Reportage. Hatte ich diese „Zweierblöcke“ vor Urzeiten einmal gemeinsam gezeigt, präsentiere ich sie längst geteilt. Zur besseren Übersicht und klareren Struktur. Dabei muss ich gestehen, dass die Rubrik Reportage tatsächlich schnell als „Deckmäntelchen für planloses, technisch unambitioniertes Rumgeknipse bei einem Ereignis“ dient, wie einst Martina Mettner in ihrem Buch Erfolg als Fotograf schrieb.

Die Vorauswahl

In seinem Buch Photography Q&A empfiehlt Zack Arias zur Portfolio-Erstellung alle Bilder durchzugehen, die man bisher in seinem Fotografenleben gemacht hat. Am besten die unbearbeiteten RAWs, weil einem die vor Jahren bearbeiteten Fotos heute in ihrem Look vielleicht gar nicht mehr gefallen und allein deshalb aussortiert werden, obwohl sie eine zweite Chance verdient hätten. Auch reift man mit den Jahren nicht nur als Fotograf, sondern auch als „Bild-Redakteur“ und sieht ältere Aufnahmen nach langer Zeit oft mit anderen Augen.

Okay, ganz so tief bin ich nicht in mein Archiv hinabgestiegen. Ich habe mich aktuell auf die Zeit rund um mein im letzten Jahr abgeschlossenes Fotoprojekt Mein Norden beschränkt. So habe ich dann alle meine Fotos nochmals durchgesehen, die ich in der Phase gemacht habe, was auch so eine ausreichende Anzahl war, die zudem ausreichend aktuell ist und auch komplett meinem aktuellen Bildstil entspricht. Dabei habe ich es mir jedoch noch etwas weiter „vereinfacht“ und Zack Arias Rat missachtet. Denn ich habe mir nur die bearbeiteten Bilder vorgeknöpft und fast auch nur die, die ich bereits auf Flickr in größerer und nicht so stringenter Auswahl zeige. Während des Auswahlprozesses habe ich so gleichzeitig meine Alben auf Flickr weiter ausmisten können, da ich über Fotos gestolpert bin, die ich selbst dort heute nicht mehr zeigen möchte. Parallel zu dieser Aufräumarbeit sind alle Bilder, die mir aus den letzten Jahren gefielen, in Ordner gewandert, die ich nach den Portfolio-Rubriken benannt hatte. Dieser Akt ist zeitraubend, aber am Ende hatte ich so eine Vorauswahl für jede Kategorie getroffen, die ich nun in einem Bildverwaltungsprogramm weiter durchsehen konnte.

Steht diese erste Auswahl, tut etwas Abstand zu den eigenen Fotos gut. Und es kann passieren, dass man alle seine Fotos jetzt beschissen findet. Die Bilder, die man in seinem Portfolio gerne zeigen möchte, sind alle nicht dabei. Weil sie alle noch darauf warten, fotografiert zu werden. Hier heißt es, den Dämon zu bezwingen – es gilt mit dem zu arbeiten, was man aktuell zu bieten hat. Alles andere ist Zukunftsmusik und sollte einen nicht abhalten, überhaupt loszulegen und ein Portfolio zu erstellen!

Die Präsentation der 25

Die 25 ist eine magische Zahl. Ein Portfolio (bzw. eine jede Rubrik) sollte nicht aus mehr als 25, maximal 30 Fotos bestehen. Schließlich gilt es, nur die wirklich besten Aufnahmen zu zeigen. Und was repräsentativ ist, sollte man selbst (vor)entscheiden und nicht dem Betrachter überlassen. Im Zweifel ist auch hier – wie so oft – weniger immer mehr.

Manche Bilder sind wie die eigenen Kinder. Die Beziehung zu ihnen ist höchst emotional. Man kann sich nicht im entferntesten vorstellen, sich jemals von ihnen zu trennen. Und doch muss es sein. Allein ist das allerdings kaum zu schaffen. Es braucht Hilfe. Einen zweiten, ungetrübten Blick. So wird leichter klar, welche Fotos ins Portfolio gehören und welche geopfert werden müssen.

Auch kann es sein, dass manche Bilder es nicht ins Portfolio schaffen, weil sie einfach „unangenehm“ herausstechen aus dem Rest und sich nicht einfügen in die finale Auswahl der Aufnahmen, mit der man sein Schaffen darstellen möchte. Sich auf diese geringe Zahl der etwa 25 runter zu kasteien, kann ein schwerer und zermürbender Prozess sein.

Eins nach dem anderen

Wenn die finale Auswahl steht, ist die Arbeit aber noch immer nicht getan. Egal ob für eine Präsentation im Web oder ein gedrucktes Portfolio – es muss eine Reihenfolge gefunden werden, die deutlich über eine „Chronologie der Ereignisse“ hinausgeht. Ein Portfolio braucht einen starken Anfang, der den Betrachter hineinzieht in die Bildstrecke und Lust macht, sich die Fotos anzusehen. Dann heißt es, einen Flow zu schaffen, der ohne zu viele Ecken und Kanten garantiert, durch die Bilder schauen zu können bis hin zu einem verheißungsvollen Ausklang. Oft drängen sich Aufmacher und Schlussbild schnell auf. Der Mittelteil hingegen bedarf häufig eines hin und her, bis die Abfolge reibungslos zusammengestellt ist. Zwischendurch Abstand gewinnen, mal eine Nacht drüber schlafen, tut auch hier wieder gut, um den Blick aufs eigene Werk fokussieren zu können.

Am Ende des ganzen Prozesses, wenn schließlich alles so gut wie fix und fertig ist, wird einem allerdings recht schonungslos vorgeführt, wo die Löcher in der eigenen Arbeit sind, wo das Portfolio mit besserem Material aufgewertet werden muss. Spätestens hier könnte man an einen Punkt gelangen und meinen, besser noch zu warten und das Portfolio erst dann zu zeigen, wenn diese fehlenden Fotos fotografiert sind. Aber das bringt nichts. Irgendwann muss Schluss sein mit dem immer fortlaufenden Arrangieren der Bilder, weil man sich nicht festlegen kann. Es kommt der Punkt, da sollte man über seinen eigenen Schatten springen und das Portfolio veröffentlichen. Es hinausschicken in die Welt, damit es zeigt, was man kann und wer man ist. Und natürlich ist klar, dass man die Aufnahmen, von denen man meint, dass sie noch fehlen, so schnell wie möglich macht und später ins Portfolio integriert und damit schlechtere ersetzt.

In Zack Arias Worten:

„It’s never going to be perfect. It’s never going to be finished. It’s never going to be ready. If you wait until you are ready you’ll never accomplish a thing.“

Buchempfehlungen:

  • Zack Arias, Photography Q&A
  • Martina Mettner, Erfolg als Fotograf

> Mein Portfolio

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